Die DVD enthält schwarz-weiß Digitalisate von Kirchenbuchduplikaten der evangelisch-reformierten Gemeinde Elbrinxen (heute Stadt Lügde PLZ 32676).
Dokumentiert sind Geburts, Heirats, Sterbe- und Konfirmationseinträge der Jahre 1765-1828 und 1840-1875.
Weitere Erläuterungen zu den Kirchenbucheintragungen wurden im Landessarchiv Nordrhein Westfalen Staats- und Personenstandsarchiv Detmold erarbeitet.
Nachfolgend ein Auszug zu den Erläuterungen zum Kirchenbuchduplikat der Signatur P1ANr63 (Jahre 1765-1828) als Auszug.
Pfarrer:
Hermann Adolf Capelle, 1741-1771, wurde am 27. Juni 1714 in Horn geboren, studierte in Harderwijk. Er starb in Elbrinxen am 07. März 1771.
Heinrich Wilhelm Schönfeld, 1771-1803, aus Blomberg. Er stand zunächst als Lehrer an der Schule zu Emden im Dienst, war Hofprediger in Hamburg, dann Prediger auf einem nach China, Japan und Indien segelnden preußischen Schiff, wurde 1762 Rektor in Blomberg, 1767 dritter Pastor in Detmold, von wo er als Pastor nach Elbrinxen kam. Seine Berufung nach Lipperode wurde auf seine Bitte zurückgezogen. Am 27. September 1804 trat er in den Ruhestand und zog nach Blomberg, wo er am 30. Dezember 1805 im Alter von 82 Jahren starb.
Hermann Konrad Steneberg, 1804-1829, aus Lage, seit 1799 Gehilfe in Elbrinxen. Er starb am 27. Juli 1829.
Informationen nach:
Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, S. 388 ff.
Willy Gerking, Elbrinxen. Ein lippisches Dorf im Wandel der Zeit, Detmold 1986, 310 S.
http://www.luegde.de (26.04.2007)
http://www.elbrinxen.de (26.04.2007).
Enthält Einträge aus folgenden Orten:
Elbrinxen, Glashütte.
Als „Elbrinxer Glashütte“ wurden die Hütten bezeichnet, die östlich von Schieder im Schwalenberger Wald arbeiteten, tatsächlich aber im Bereich des Amtes Schieder lagen. Sie bestanden seit Mitte des 17. Jahrhunderts mit Unterbrechungen bis zur endgültigen Schließung 1816. Als Wohnplatz wurden die Gebäude weiterhin genutzt.
In den Heiratsregistern werden keine auswärtigen Niederlassungsorte genannt.
Wesentliche genannte Standeszugehörigkeit:
Man findet keine durchgängigen Angaben zur Standeszugehörigkeit. Genannt werden Einlieger sowie verschiedene landwirtschaftliche Besitzerklassen.
Wesentliche genannte Berufe/Gewerbe:
Auch Berufsangaben findet man nur vereinzelt, z.B. Glasmacher, Müller, Wald- und Grenzschützen sowie Spinnradmacher.
Wesentliche genannte Todesursachen:
Altersschwäche, Auszehrung, Blattern (1767, 1778, 1784, 1793, 1800), Brustkrankheit, Dumpf, Geschwulst, Masern (1784), Ruhr (1781, 1807), Schürken, Schwindsucht, Totgeburt, Wassersucht.
Weitere Bemerkungen:
G: dreispaltige Tabelle (Taufdatum, ab 1803 Geburts- und Taufdatum, Namen der Eltern / Taufzeugen / Namen des Täuflings).
K Listen der Konfirmanden getrennt nach Geschlecht mit Namen, ab 1779 auch Angabe des Geburtsdatums.
H zweispaltige Tabelle (Datum der Heirat / Namen der Brautleute, teilweise Angabe des Herkunftsortes).
T: zwei bzw. dreispaltige Tabelle (Tag des Begräbnisses und Name des Verstorbenen / Alter / Todesursache).
Präsentationsbericht des Pfarrers Pandes an das Konsistorium zu den Kirchenbuchduplikaten von 1840.
Ergänzende Jahrgänge der Kirchenbücher und Kirchenbuchduplikate von Elbrinxen befinden sich bei der Kirchengemeinde. Zahlreiche Originalkirchenbücher lippischer Kirchengemeinden sind im Staats- und Personenstandsarchiv Detmold deponiert, die zum Teil bis in das Jahr 1611 zurückreichen (Signatur L 112A). Im Staats und Personenstandsarchiv Detmold befinden sich die Kirchenbücher und Kirchenbuchduplikate aller reformierten und lutherischen Kirchengemeinden in Lippe vollständig auf Mikrofiches.
Bearbeitet von Gabriele Hamann, Staats- und Personenstandsarchiv Detmold.
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