DVD contains digitized images in black/white of church register copies of the protestant reformed community of Heiden.
Heiden today belongs to the small city of Lage, Zip-Code Germany 32791.
The registers show entries of birth, marriage, death and confirmation and cover the years from 1840-1875.
Comments to the parish´s history and the social structure of the community in german language only are enclosed.
For example comment for the years 1840-1852 following below:
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Signatur |
Kerninhalt |
Inhalt |
Seite |
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P 1 A
Nr. 77 |
G 1840-1852
H 1840-1852
T 1840-1852
K 1840-1852
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Kirchenbuchduplikate der Gemeinde Heiden.
Inhaltsverzeichnis fehlt.
Namensverzeichnisse fehlen.
Geschichte von Gemeinde und Pfarramt fehlt.
Pfarrer von Heiden:
[Georg Emil Wilhelm] Arnold 1829-1852
G 22.12.1839-18.06.1840
K 12.04.1840
H 05.01.1840-15.04.1840
T 03.01.1840-19.06.1840
G 07.06.1840-22.12.1840
K 20.09.1840
H 12.07.1840-27.12.1840
T 11.07.1840-27.12.1840
G 23.12.1840-21.12.1841
K 18.04.1841 u. 19.09.1841
H 03.01.1841-29.12.1841
T 03.01.1841-25.12.1841
G 22.12.1841-17.12.1842
K 20.03.1842 u. 18.09.1842
H 02.01.1842-23.12.1842
T 02.01.1842-21.12.1842
G 22.12.1842-26.12.1843
K 09.04.1843 u. 17.09.1843
H 08.01.1843-31.12.1843
T 02.01.1843-25.12.1843
G 17.12.1843-19.12.1844
K 24.03.1844 u. 22.09.1844
H 06.01.1844-31.12.1844
T 01.01.1844-23.12.1844
G 29.12.1844-21.12.1845
K 16.03.1845 u. 21.09.1845
H 08.01.1845-28.12.1845
T 02.01.1845-21.12.1845
G 24.12.1845-16.12.1846
K 05.04.1846 u. 20.09.1846
H 25.01.1846-13.12.1846
T 01.01.1846-28.12.1846
G 21.12.1846-22.12.1847
K 28.03.1847 u. 19.09.1847
H 03.01.1847-26.12.1847
T 02.01.1847-31.12.1847
G 27.12.1847-20.12.1848
K 16.04.1848 u. 17.09.1848
H 02.01.1848-31.12.1848
T 04.01.1848-23.12.1848
G 31.12.1848-20.12.1849
H 05.01.1849-19.12.1849
T 31.12.1848-31.12.1849
K 01.04.1849 u.16.09.1849
G 25.12.1849-15.12.1850
K 24.03.1850 u. 22.09.1850
H 06.01.1850-22.12.1850
T 02.01.1850-13.12.1850
G 13.12.1850-20.12.1851
K 13.04.1851 u. 21.09.1851
H 05.01.1851-28.12.1851
T 31.12.1850-30.12.1851
G 25.12.1851-20.12.1852
K 04.04.1852 u.19.04.1852
H 07.01.1852-19.12.1852
T 01.01.1852-30.12.1852
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1-9
21-22
25-27
33-37
45-60
61-62
65-68
69-73
79-106
107-110
111-116
117-130
131-169
171-174
175-182
183-197
201-235
237-240
241-250
253-266
271-302
303-307
311-322
323-341
347-386
389-392
393-404
405-420
421-449
453-456
457-463
465-482
487-517
519-523
527-535
539-557
561-598
601-607
609-618
621-634
639-677
679-688
691-713
715-720
725-771
773-781
785-797
801-815
819-857
859-864
867-879
883-903
909-948
949-955
957-970
973-992
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Geschichte der Gemeinde/Kirche:
Erst seit etwa 1970 ist Näheres über die Baugeschichte der Dorfkirche Heiden bekannt. Als bei Renovierungsarbeiten der Kirchenboden ausgehoben werden musste, konnten entsprechende Untersuchungen durchgeführt werden. Als wichtigstes Ergebnis dieser Grabungen steht nun fest, dass bereits um die erste Jahrtausendwende eine einschiffige Saalkirche mit halbrunder Apsis errichtet wurde. Der Ort Heiden wird urkundlich erstmals 1151 im Güterverzeichnis des Herforder Stiftes vom Berge als „Hethe“ erwähnt.
Bereits im 14. Jahrhundert ist Heiden auch Gerichtsort. Davon zeugt heute noch die in unmittelbarer Nähe des Pfarrhauses stehende „1000jährige“ Linde, die ursprüngliche Gerichtslinde.
Die Dorfkirche wurde auf einem Ausläufer des Rotenberges errichtet. Bei der Auswahl des Standortes werden sicherlich auch Gesichtspunkte wie Schutz und Sicherheit eine Rolle gespielt haben. Im Verlauf einer Vielzahl von kriegerischen Konflikten im Mittelalter und der frühen Neuzeit wurde Lippe mehrmals von fremden Truppen durchzogen, die geplünderte und zerstörte Orte hinter sich ließen.
Die Kirche wurde im Laufe der Zeit mehrfach verändert und renoviert. Der Turm wurde im 12. Jahrhundert errichtet, der 26 m hohe gedrehte Turmhelm stammt vermutlich aus dem Jahre 1594. Die älteste Glocke wird auf 1466 datiert.
Der erste lutherische Geistliche nach der Reformation, Simon Funke, wurde 1609 abgelöst durch Simon Erp-Brockhausen, der wahrscheinlich schon 1612 den Heidelberger Katechismus lehrte.
Für das Jahr 1594 ist der erste Lehrer bezeugt, 1614 gab es die erste Schule. 1923 wurde die neue Schule eingeweiht, die noch heute die Grundschule Heiden beherbergt. Zeitweilig bestanden Nebenschulen in verschiedenen Ortsteilen.
Das Pfarrhaus wurde im 16. Jahrhundert errichtet, der Fachwerkanbau entstand im 18. Jahrhundert. Im 18. Jahrhundert, bis zur Gründung des Amtes Lage 1807, ist Heiden nicht nur Mittelpunkt eines Kirchspiels, sondern auch Sitz eines Vogtes.
Bis 1844 wurde der Totenhof an der Kirche benutzt. Danach gab es keinen gemeinsamen Kirchspielfriedhof mehr, sondern es entstanden Begräbnisplätze in Heiden, Bentrup, Klüt, Nienhagen, Hardissen und Pivitsheide.
1849 entstand in Lemgo mit der „Neuen evangelischen Gemeinde“, unter Leitung des Pastors Emil Steffann, ein von der Landeskirche unabhängiger Zusammenschluss von Christen unter dem Einfluss des Neupietismus. Dieser Gemeinde gehörten auch einige Heidener Familien an, die in den Heidener Kirchenbüchern extra ausgewiesen sind.
Heiden ist ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf, jedoch gehörten rund 40 Prozent der Einwohner zur bäuerlichen Unterschicht, weshalb wir seit dem 18. Jahrhundert verstärkt Wanderarbeiter oder Saisonarbeiter (sog. „Hollandgänger“) finden. Während des 19. Jahrhunderts galt Heiden in Lippe als das Dorf der Ziegler, die ihre Arbeit in Ostfriesland, bei Stade, östlich von Hannover oder in Pommern hatten.
Pfarrer:
Georg Emil Wilhelm Arnold, 1829-1852. Er wurde 1782 in Salzuflen geboren und war seit 1817 Pastor in Meinberg. Er starb am 28. Mai 1852 in Heiden.
Informationen nach:
Burkhard Meier, Dorfkirche Heiden, hrsg. v. d. Ev.-ref. Kirchengemeinde Heiden, in: Beitr. z. Gesch. d. Stadt Lage, Bd. 9, Lage 1995, 96 S.
Hans Hüls, Heiden in Lippe, Zur Genese und Struktur eines dörflichen Lebensraumes, (Sonderveröff. d. Naturw. u. Hist. Vereins f.d. Land Lippe, Bd. XXI) Detmold 1974, 326 S.
Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, S. 409 ff.
Enthält Einträge aus folgenden Orten:
Bentrup, Bremke, Dehlentrup, Hardissen, Hedderhagen, Heiden, Heßloh, Jerxen, Klüt, Loßbruch, Nienhagen, Niewald, Oettern, Orbke, Pivitsheide, Röhrentrup.
In den Heiratsregisternwerden folgende auswärtige Niederlassungsorte genannt:
Heidenoldendorf, Lage, Lemgo, Rinteln, Wöbbel.
Wesentliche genannte Standeszugehörigkeit:
Einlieger, Kolon, Neuwohner. Man findet alle landwirtschaftlichen Besitzerklassen vom Hoppenplöcker bis zum Vollmeier.
Wesentliche genannte Berufe/Gewerbe:
Der Großteil der Bevölkerung arbeitet in der eigenen Landwirtschaft. Weiterhin findet man verschiedene Handwerker, Krüger, Kaufmann und eine auffallend hohe Zahl Ziegler.
Wesentliche genannte Todesursachen:
Altersschwäche, Auszehrung, Brustkrankheit, Fisteln (1849), Husten/Keuchhusten, Krämpfe, Nervenfieber, Ruhr (1846), Schwindsucht, Totgeburt, Wassersucht.
Weitere Bemerkungen:
G: sechsspaltige Tabelle (Geburtsort / Geburtsdatum / Taufdatum / Name des Täuflings / Namen der Eltern mit Angaben zum Stand, Beruf und Heiratsdatum / Taufzeugen). Enthält auch Einträge von hiesigen Einwohnern, die Mitglied einer anderen Kirchengemeinde sind.
K: Listen der Konfirmanden getrennt nach Schulen mit Namen, Wohnort und Geburtsdatum. Anzahl der Kommunikanten pro Jahr. Enthält auch Einträge von hiesigen Einwohnern, die Mitglied einer anderen Kirchengemeinde sind.
H: dreispaltige Tabelle (Ort der Niederlassung und Datum der Heirat / Angaben zum Bräutigam / Angaben zur Braut).
T: siebenspaltige Tabelle (Sterbeort / Name, Stand und Familienverhältnisse des Verstorbenen / Tag des Todes / Tag des Begräbnisses / Todesursache / Alter / Geburtsdatum und -ort). Enthält auch Einträge von hiesigen Einwohnern, die in anderen Gemeinden oder im Ausland gestorben sind.
Präsentationsberichte der Pfarrer an das Konsistorium zu den Kirchenbuchduplikaten.
Ergänzende Jahrgänge der Kirchenbücher und Kirchenbuchduplikate von Heiden befinden sich bei der Kirchengemeinde. Zahlreiche Originalkirchenbücher lippischer Kirchengemeinden sind im Staats- und Personenstandsarchiv Detmold deponiert, die zum Teil bis in das Jahr 1611 zurückreichen (Signatur L 112A). Im Staats und Personenstandsarchiv Detmold befinden sich die Kirchenbücher und Kirchenbuchduplikate aller reformierten und lutherischen Kirchengemeinden in Lippe vollständig auf Mikrofiches.
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